Raynaud-Syndrom

Das Raynaud-Syndrom (Morbus Raynaud) ist eine Gefäßerkrankung, die durch anfallsweises Abblassen der Hände oder Füße aufgrund von Gefässspasmen (Krämpfen) gekennzeichnet ist. Durch den Gefässspasmus wird die Blutzufuhr des betroffenen Gebietes vermindert. Frauen sind fünfmal häufiger betroffen als Männer. Das Raynaud-Syndrom verläuft meist dreiphasig: Blauverfärbung, Blässe, und Rötung. Im Normalfall ist das Raynaud-Syndrom harmlos, eine Therapie ist in der Regel nicht notwendig. Es kann aber auf zugrundeliegende Krankheiten hinweisen.